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Technik

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Interview von Anke

Anke Fröbel erhielt für ihre außergewöhnlichen Prüfungsleistungen im Fach Elektrotechnik den Steinbeis-Preis. Heute arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Studienwahl

Anke Fröbel hat gerade ihren Abschluss im Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme – Regenerative Energie absolviert und arbeitet seither als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Magdeburg mit dem Ziel einer Promotion. Angefangen hat sie mit einem Bachelorstudium der Elektrotechnik an der Universität Cottbus. Ihre Bachelorarbeit schrieb sie während eines zweisemestrigen Aufenthaltes an der Technischen Universität Wroclaw. Für ihre außergewöhnlichen Prüfungsleistungen wurde sie mit dem Steinbeis-Preis ausgezeichnet. Die Inhalte ihres Studiums beschreibt sie folgendermaßen „Im Grundstudium werden grundlegende elektrotechnische Zusammenhänge, mathematische Berechnungsmöglichkeiten sowie physikalische Grundkenntnisse vermittelt. In meiner Vertiefungsrichtung, der Energietechnik, habe ich mich dann mit den verschiedenen Betriebsmitteln, die in einem elektrischen Energieversorgungsnetz auftreten, beschäftigt. Besonders spannend war es, zu lernen, wie eine Windkraftanlage funktioniert, und wie funktionieren photovoltaische Energiesysteme. Aber auch, wie ist das elektrische Netz aufgebaut und was muss man tun, um so ein elektrisches Netz zu betreiben. Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, dass es sicher funktioniert.“ Ihre beruflichen Möglichkeiten sieht sie sehr positiv „Die Einsatzmöglichkeiten sind weit gefächert. Potenzielle Arbeitsplätze sehe ich sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft, sowohl im Bereich der Energieerzeugung als auch bei der Energieverteilung.“

Karriere

Bei ihrer derzeitigen wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftigt sich Anke Fröbel „mit einem Schnittgebiet zwischen der Elektromagnetischen Verträglichkeit und der Energietechnik, der so genannten Power Quality. Das heißt, ich beschäftige mich mit verschiedenen Phänomenen, die zu Problemen mit der Netzspannung führen und Fehlverhalten von elektrischen Betriebsmitteln zur Folge haben. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vorhersage solcher Probleme mittels Simulation und die Erarbeitung von Gegenmaßnahmen.“

Persönliches Statement

Interessierten Schülerinnen und Studienanfängerinnen rät sie „ohne Angst an das Studium heranzugehen. Neugier, Begeisterung für Technik und Durchhaltevermögen mitbringen. Nicht von anfänglichen Schwierigkeiten entmutigen lassen, sondern die ersten kleinen Erfolge voll auskosten!“

Dieses Interview wurde geführt im Projekt "MINT-Weibsbilder", ein Teilprojekt des Verbundvorhabens „MINT Role Models – Ein integratives Konzept zur nachhaltigen Steigerung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen″. Es wurde im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.″ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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