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Mathematik

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Interview von Stefanie

Stefanie Schneider, 27, studierte Mathematik an der Universität Regensburg. Mittlerweile ist sie als Beraterin bei der Boston Consulting group tätig. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten beim Sportklettern, mit einem guten Buch oder beim Motorradfahren.

Frau Schneider, Sie sagen, Spaß an logischen Zusammenhängen, am Problemlösen und Rätseln haben Sie schon immer gehabt?

Stimmt! Darum war für mich nach der Schule auch klar, dass ich Mathematik studieren will. Außerdem hatte ich Lust auf ein etwas „exotisches“ Studium. Die guten Berufsaussichten haben mich einmal mehr überzeugt.

Würden Sie anderen jungen Frauen ein Mathestudium empfehlen?

Wenn Interesse an der Materie besteht, auf jeden Fall! Und im Studium sollte man nie vergessen, dass die anderen auch nicht mehr wissen, auch wenn es manchmal so scheint. Außerdem werden Mathematikerinnen quer durch alle Berufszweige gerne eingestellt.

Sie arbeiten mittlerweile bei der Boston Consulting group (BCg). Was machen Sie dort genau?

Ich bin als Beraterin in verschiedensten Projekten tätig. So habe ich in den letzten Monaten beispielsweise eine Regierungsorganisation in den Vereinigten Arabischen Emiraten beraten, die IT-Integration einer Versicherung begleitet und an dem Aufbau einer gemeinnützigen Initiative mitgearbeitet, die das Ziel verfolgt, gering qualifizierten und sozial benachteiligten Jugendlichen einen nachhaltigen Anschluss an den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Und ganz aktuell, woran arbeiten Sie momentan?

Ich unterstütze einen Kunden, der ein anderes Unternehmen gekauft hat, bei der Umsetzung einer IT-Migration. Das heißt, in den nächsten beiden Jahren werden alle Systeme, Anwendungen und IT-Prozesse der beiden Unternehmen auf eine gemeinsame Basis gebracht. Hier bin ich mit einem Team von drei Kollegen vor Ort. In gemeinsamen Meetings besprechen wir mit dem Kunden, welche Themen und Aufgaben anstehen, und entwickeln spezifische Lösungen. Dazu erstelle ich Unterlagen und Vorschläge, die darstellen, wie diese Aufgaben angegangen werden können. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die vielen persönlichen Gespräche schätze ich sehr an meinem Beruf. Dazwischen nehme ich mir Zeit, um nachzudenken und Ideen auszuarbeiten.

Wie sehen Ihre beruflichen Ziele aus?

Die Boston Consulting Group bietet ihren Beraterinnen und Beratern die Möglichkeit, eine Auszeit (Leave of Absence) zu nehmen. Diese Möglichkeit will ich nutzen, um im Bereich Versicherungsmathematik zu promovieren. Langfristig gesehen ist es mein Ziel, immer eine Tätigkeit zu haben, die so spannend ist wie die jetzige und die es mir ermöglicht, eigene Entscheidungen zu treffen.

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